Robert Aehnelt

Profession, Engagement, Leidenschaft

Zur Profession der Heilpädagogik

Die Heilpädagogik beschäftigt sich mit Menschen, die von Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten, irreversiblen Problemen, etc. betroffen bzw. bedroht sind und dadurch aus sozialen Gruppen herausfallen. Primäres Ziel der Heilpädagogik ist die Integration benachteiligter Menschen in Gruppen, in denen sie je nach individuellen Möglichkeiten leben können. Antrieb ist dabei das Ziel der Inklusion auf dem Weg zur allgemeinen Pädagogik. Die Entwicklung, Begleitung und individuelle Förderung von Menschen die mit üblichen pädagogischen Beeinflussung nicht mehr erreicht werden, steht für die Heilpädagogik im Vordergrund und bedient sich dabei diagnostischer, medizinischer, psychologischer und therapeutischer Kenntnisse. Das Menschenbild der Heilpädagogik ist Ganzheitlich und reduziert den Menschen nicht auf sein Defizit und einem "wieder ganz machen". Die Heilpädagogen können sowohl Spezialisten, die sich z.B. genau mit Behinderungsformen auskennen, als auch Generalisten sein, die nicht nur Symptome im Blick haben, sondern auch das System, sowie allgemeine soziokulturelle Werte. "Heilpädagogik ist Pädagogik und nichts anderes!" (Moor) - aber nicht jede Pädagogik ist im Hinblick auf Zielgruppe und Methodik gleichsam Heilpädagogik.

(zusammengetragen von Robert Aehnelt; angelehnt an "Berufsbild Heilpädagogin Heilpädagoge" vom Berufs- und Fachverband Heilpädagogik e.V. (BHP))

www.bhponline.de 

 

Studienprofil

Der grundständige Studiengang Heilpädagogik B.A. an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, wo ich auch studierte, geht über 7 Semester (davon ein Praxissemester) und endet mit dem Abschluss "Bachelor of Arts". Das Studium umfasst folgende Fachgebiete:

  • Theorie und Geschichte
  • Zielgruppen und Handlungsfelder
  • Diagnostik
  • Handlungsformen
  • Heiltherapie
  • Psychologie
  • Kommunikation
  • Sozialforschung
  • Kinder-/ Erwachsenenpädagogik (Schwerpunkt)
  • Erziehungswissenschaft
  • Medizin
  • Soziologie
  • Anthropologie
  • Ethik
  • Recht
  • Sozialpolitik
  • Fachsprache (Englisch/ Türkisch/ Gebärdensprache)
  • Bewegunsförderung/ Psychomotorik

 Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin 

Eigene Schwerpunkte  

In meiner Arbeit mit Kinder habe ich mich schwerpunktmäßig der allgemeinen Bewegungsförderung/ Bewegungstherapie (Motologie), bzw. Psychomotorik verschrieben. Besonders die Ansätze von Eggert und Beudels sind dabei Vorbilder für mich. Durch autodidaktische Erarbeitung (also schlicht Ausprobieren), Zusatzausbildungen und einem geplanten Master in Motologie möchte ich meine Kenntnisse auch in der Zukunft weiter vertiefen. Neben der Bewegungsförderung liegt ein weiterer Schwerpunkt meinerseits in der Arbeit mit Kindern mit "herausfordernden" Verhalten, oder in Amtsdeutsch: "Förderschwerpunkt: Emotionale und soziale Entwicklung". Dem Hauptfokus richte ich dabei auf das Meta-Thema Inklusion. Darüber hinaus mache ich derzeit das Montessori-Diplom.

 

Weitere Schwerpunkte:

 Inklusion   Jugendbildung   Origami